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Nirvana
Nirvana

Nirvana

Erstellt am: 30.01.2009
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Erstellt am: 30.01.2009   Autor:

Specials

Rather be dead than cool

20. Februar 1967. Kurt Donald Cobain erblickt die Welt. Was er sieht, ist düster, eng und grau: Hoquiam bei Aberdeen, 190 Meilen entfernt von Seattle. Eine runtergekommene Stadt an der Küste Washingtons mit einer Bevölkerung – Zitat Cobain – „voll ausgesprochen bigotter Rednecks, Rehe abknallenden und Homos killenden Holzfällertypen, die für verrückte New Waver nichts übrig haben.“ Im zarten Alter von acht Jahren die Trennung seiner Eltern, dann Aussenseiter in der Schule, später Drogen – jetzt gab es für Kurt nur noch eine Zuflucht: Rock’n’Roll.

Schon 1985 spielt Cobain mit Dale Crover (Melvins) und Greg Hokanson in Fecal Matter, dann covert er mit Krist Novoselic als The Sellouts Songs von Creedence Clearwater Revival. Zwei Jahre später kommt Aaron Burckhard dazu und nach Gigs unter Namen wie Skid Row, Bliss, Ted Ed Fred, Pen Cap Chew, Throat Oyster und Windowpane ist es soweit – Nirvana ist geboren! Erste Demos, erste Antworten lassen auf sich warten. Die Band reagiert: „We basically just want to be on your label. Do you think you could PLEASE! send us a reply of Fuck off, or NOT interested so we don’t have to waste more money sending more tapes? Thanks. NIRVANA.“

Crover und Burckhard hatten bald genug, darauf ein kleines Intermezzo mit Dave Foster, am Ende Chad Channing als fester Drummer. Jetzt war Nirvana komplett. Im Juni 1988 die Single “Love Buzz / Big Cheese“ auf Sub Pop. Eine Bandbeschreibung? Ja, kein Problem: „Nirvanas Guitar/Vocalist (Kurt Kobain) and Bass (Chris Novoselic) lived in Aberdeen. (Chad) drums is from an island of Rich-Kid-LSD Abusers. Nirvana is a trio who play HEAVY Rock with Punk overtones.“ Noch Fragen?

1989 die erste US-Tournee, die kurze Zeit später wegen Konflikten mit Jason Everman abgebrochen wird. Er war zwar bei den Studioaufnahmen nicht dabei, sollte die Band aber auf der Bühne verstärken. So gab man Konzerte in Europa und die Geschichte nahm ihren Lauf, bis zum bitteren Ende. Aber alles schön der Reihe nach:

> Der Anfang vom Ende (Rezension zu Bleach)

> Das Verhängnis (Rezension zu Nevermind)
> Hassobjekt # 1 (Rezension zu Incesticide)
> I hate myself and want to die (Rezension zu In Utero)
> Der Nachruf (Rezension zu MTV Unplugged In New York)
> Fuck hit records! (Rezension zu Nirvana)