Exit Music
Jahresrückblick 2010 (6)
Jahresrückblick 2010 (6)

Jahresrückblick 2010 (6)

Erstellt am: 11.01.2011
Autor:
Erstellt am: 11.01.2011   Autor:

Specials

Die Rankings des Teams im Detail

Was The National mit „High Violet“ auf die 1 führte – die individuellen Bestenlisten der Redaktion.

Philippe Feer

Alben
01. Laura Veirs – July Flame
02. Tallest Man on Earth – Wild Hunt
03. Joanna Newsom – Have One on Me
04. The National – High Violet
05. Villagers – Becoming a Jackal
06. Nina Nastasia – Outlaster
07. Postdata – Postdata
08. Musée Mécanique – Hold This Ghost
09. The Late Call – You Already Have a Home
10. Steve Mason – Boys Outside
11. Junip – Fields
12. Damien Jurado – Saint Bartlett
13. The Lonesome Southern Comfort
Company – Charles the Bold
14. Bonnie „Prince“ Billy & the Cairo Gang – The Wonder Show of the World
15. Janelle Monae – The ArchAndroid
16. Caribou – Swim
17. Zola Jesus – Stridulum
18. Owen Pallett – Heartland
19. Woven Hand – The Threshingfloor
20. Gisbert zu Knyphausen – Hurra! Hurra! So nicht.
21. Lilium – Felt
22. Besnard Lakes – … Are the Roaring Night
23. Beach House – Teen Dream
24. Sufjan Stevens – The Age of Adz
25. Sam Amidon – I See the Sign

Songs
01. Joanna Newsom – Good Intentions Paving Company
02. Laura Veirs – Sun Is King
03. Bonnie „Prince“ Billy &
the Cairo Gang – Troublesome Houses
04. Laura Veirs – July Flame
05. Postdata – Paranos Clusters
06. Sun Kil Moon – Australian Winter
07. The National – Bloodbuzz Ohio
08. Joanna Newsom – Jackrabbits
09. Steve Mason – Understand My Heart
10. Joanna Newsom – On a Good Day
11. Dag for Dag – I Am the Assasin
12. Antony & the Johnsons – The Spirit Was Gone
13. Gisbert zu Knyphausen – Kräne
14. Jamie Lidell – Compass
15. Sam Amidon – Relief
16.The Lonesome Southern Comfort Company – Death at Nancy
17. Band of Horses – Laredo
18. Caribou – Sunday
19. Agnes Obél – Brother Sparrow
20. Damien Jurado – Arkansas


 

Tobias Imbach

Alben

01. Renaud Garcia-Fons – Mediterranées
Einmal mehr in edelstem Klanggewand ist seine Musik meist wunderschön und immer hypnotisierend.

02. Diverse – A Single Man
So betörend schön wie die Bilder des Regie-Debüts von Tom Ford.

03. Charlie Haden Quartet – Sophisticated Lady
Ein legendärer Avant-Garde-Jazzer spielt unter Beihilfe der schönsten weiblichen Stimmen unserer Zeit das Vokal-Album des Jahres ein.

04. Paula Morelenbaum -Telecoteco
05. Laura Marling – I Speak Because I Can
06. The National – High Violet
07. Neil Young – Le Noise
08. Gil Scott-Heron – I’m New Here
09. Black Milk – Album of the Year
10. Janelle Monáe – The ArchAndroid
11. Mount Kimbie – Crooks and Lovers
12. Mike Patton – Mondo Cane
13. Los Lobos – Tin Can Trust
14. Ariel Pink’s Haunted Graffiti – Before Today
15. Tallest Man On Earth – Wild Hunt
16. The Black Keys – Brothers
17. Caribou – Swim
18. Charlotte Gainsbourg – IRM
19. Gonjasufi: A Sufi and a Killer
20. José James – BlackMagic
Songs
01. Massive Attack – Paradise Circus
Die Rückkehr zu alter Form – und der Einsatz der Streicher gen Songende heben den Titel ganz oben aufs Podest.

02. James Blake – Limit to Your Love
Bringt “Trip Hop“ oder was daraus wurde einige Schritte weiter.

03. Nicolas Jaar – A Time for Us
Höhepunkt reiht sich an Höhepunkt in diesem deepen House-Meisterstück.

04. Nufrequency feat Ben Onono – Fallen Hero (Motor City Drum Ensemble Remix)
05. Janelle Monáe – Tightrope
06. Aloe Blacc – I Need a Dollar
07. John Mellencamp – Right Behind Me
08. Moody – Ol‘ Dirty Vinyl
09. Big Boi – Shutterbug
10. Bonobo – Eyesdown
11. Quest – Smooth Skin
12. Theophilus London – Calypso Blues
13. The Bees – Winter Rose
14. Jamie Lidell – Compass
15. Caribou – Sun
16. ≈


 

Philipp Gautschi

Alben
01. These New Puritans – Hidden
02. Deerhunter – Halcyon Digest
03. Scumbucket – Sarsaparila
04. Kid Ikarus – Kid Ikaraus
05. Red Sparowes – The Fear Is
Excruciating, But Therein Lies The Answer


 

Michael Zuckschwerdt

Alben
1. Absynthe Minded – Absynthe Minded
Dieses selbstbetitelte Album ist für mich deshalb zuoberst, weil ich es wohl am meisten und bei fast allen Gelegenheiten gerne gehört habe. Einfach eine tolle Scheibe, mal rockig, mal jazzig aber immer auf den Punkt.

2. Shining – Blackjazz
Immer wieder gibt es Bands die es schaffen, die ausgelullten extremen Metal-Genres  zu sprengen. Shining aus Norwegen (nicht zu verwechseln mit ihren Namensvettern aus Schweden) schaffen das wahnwitzig spielend auf Blackjazz. Der Name ist Programm. Nebenbei auch noch mein Konzerterlebnnis des Jahres in einer viel zu leeren Dampfzentrale in Bern.

3. The Sword – Warp Riders
Ein frisches Metal Album mit einer Prise 70ties, ein bisschen Stoner Rock, ein Hauch Glam…Die Amis picken aus einem Riesenfundus die besten Elemente raus und machen mit Warp Riders eine gleichzeitig frische und irgendwie auch traditionelle Metal Scheibe, die einfach riesig Spass macht.

4. Karnivool – Sound Awake
Karnivool ist für mich eine tolle Neuentdeckung und Sound Awake ein ziemliches Mammutwerk. Wer auf Bands wie Tool oder Oceansize steht, dürfte auch auf dieser Scheibe ein paar herausragende Momente Musik für sich entdecken.

5. The National – High Violet
„High Violet“ ist dieses dunkle, warme Album, das einen mit seiner melancholischen Stimmung gefangen nimmt. Passt perfekt zu Kerzenlicht und einem knisternden Holzfeuer im Wohnzimmer.

6. The Dillinger Escape Plan – Option Paralysis
7. Portico Quartet – Isla
8. Young Gods – Everybody Knows
9. Black Mountain – Wilderness Heart
10. Kid Ikarus – Kid Ikarus
11.I Like Trains – He Who Saw the Deep
12.Skunk Anansie – Wonderlustre
13.Minus The Bear – Omni
14.Killing Joke – Absolute Dissident
15.Oceansize – Self Preserved While the Bodies Float Up


 

Michael Messerli

Alben

01. The Unwinding Hours – The Unwinding Hours
An diesem Album haften bereits so viele Erinnerungen, dass es sich in Herz und Seele gebrannt hat. Längst geht es für Craig B und Iain Cook nicht mehr darum, mit Musik Geld zu verdienen. Deshalb steht am Ende auch „nur“ noch die Musik im Vordergrund. Und die könnte besser nicht sein: „If we can/ We Will/ We Must/ Get Out“.

02. Postdata – Postdata
Auch wenn alle nur von Sufjan Stevens oder Joanna Newsom gesprochen haben: Das beste Singer/Songwriter-Album in diesem Jahr kommt von Paul Murphy. Ich wiederhole mich: Zum Glück ist das nicht ausgefeilt, zum Glück ist es so kurz und zum Glück gibt es hier viel Scotch und wenig
Equipment. Die miesen Wintertage können kommen – denn das einzig wahre Geschenk ist Postdata.

03. Frightened Rabbit – The Winter of Mixed Drinks
2010 war fest in schottischer Hand. Ein weiterer melancholischer Gruss aus Glasgow schickten Frightened Rabbit: „A salute at the threshold/ Of the north sea/ Of my mind“. Scott Hutchison hat eine Stimme, die nahe am Wasser sowie Conor Oberst gebaut ist. Bist du ein Mann – oder bist du ein Sandsack? Ein Album für alle, die sich an die eigene nutzlose Jugend gebunden fühlen.

04. Band of Horses – Infinite Arms
Die Pferdeband hat einen lupenreinen Hattrick hingelegt: Drei Volltreffer mit den ersten drei Versuchen. Damit gemeint sind die drei Songs,
welche „Infinite Arms“ eröffnen und Ben Bridwell zur Höchstform auflaufen lassen. Und das Schöne dabei ist, dass dieses Album nicht nachlässt.

05. Menomena – Mines
Ein Album wie ein fiebriger Traum. Drei Männer, drei Stimmen. Indie mit Prog und allem, was man so damit machen kann.

06. Get Well Soon – Vexations
07. I Like Trains – He Who Saw the Deep
08. Oceansize – Self Preserved While the Bodies Float Up
09. Trentemøller – Into The Great Wide Yonder
10. Wintersleep – New Inheritors
11. Envy – Recitation
12. Klaxons – Surfing The Void
13. Errors – Come Down With Me
14. Eels – End Times
15. Gavin Portland IV – Hand in Hand with Traitors, Back to Back with Whores

 

Songs

01. The Unwinding Hours – Annie Jane

And your subtle, silent call/ Dragged me to the bottom/ And the wreck that I am now/ Is waiting to be found“. Irgendwo draussen, auf der rauhen schottischen See. Mit einer Flasche Whisky auf einem kleinen Boot, das bereits ein kleines Leck hat. Weit entfernt die Sirenen, die einen längst in die falscheb Richtung geschickt haben. Irgenwo dort draussen geht man mit diesem Lied unter.

02. Postdata – Paranoid Clusters
Den verstorbenen Grosseltern gewidmet, ist „Postdata“ eines der persönlichsten Alben, das man im Regal stehen haben kann. Die Brüder Paul und Michael Murphy holen aus Minimalismus das Maximum heraus. Da fällt es schwer, sich für einen Song zu entscheiden. „Paranoid Clusters“ muss nicht objektiv die grösste Perle von diesem Album sein, es könnten ohne weiteres 7 der 9 Songs hier stehen. Dieser aber hat die grösste Intensität und die schönste Gesangsmelodie. Gänsehaut garantiert.

03. Frightened Rabbit – Footshooter
Sich selber in den Fuss schiessen. Scott Hutchison sieht nicht nur aus, als wäre er dauerhaft krank, er hat auch einen ausgeprägten Sinn zur Selbstzerfleischung. Dabei sind seine Texte alles andere als schwach, zerreissen einem aber gelegentlich das Herz. Wer so mit Worten um sich wirft, dass man selbst mit Textbuch kaum noch hinterherkommt und dabei trotzdem solche Melodien dazu schmiedet, der gehört zu den Klassenbesten. Und auch hier gilt: Auf diesem Album hätte es mehr als einen Song, den man hervorheben müsste.

04. Band of Horses – Laredo
Im Booklet findet man unter „Laredo“ ein aufgehängtesnHufeisen und rechts davon ein Bild mit einem Cowboy, der zwei Rinder durch die Prärie jagt. Wer mit amerikanischer Romantik nicht allzu viel anfangen kann, dem sei beruhigend gesagt, dass dieses Lied zwar dahinpasst, aber weder in ideologischer noch kitschiger Hinsicht. Es ist schlicht und ergreifend der Indie-Hit des Jahres. Zwar nicht in Massstäben wie Charts oder anderem vergleichbaren Kram. Aber für alle, die gerne Hits haben, die man nicht im Radio totspielt.

05. Tame Impala – It Isn’t Meant to Be
Ein Basslauf dominiert den Beginn, danach stellt Kevin Parker fest, dass er sie wollte, sie aber seinen Lebensstil nicht. Es gibt keine Hoffnung in der Hölle. Dass Parker ab und an nur herumsitzt und Gras raucht, das kann man unbestritten hören. Aber in aller Ehrlichkeit: Wenn dabei solche Songs
herauskommen, dann pfeiffen wir auf seinen Lebensstil.

06. I Like Trains – A Father’s Son
07. Midlake – Acts of Man
08. Band of Horses – Compliments
09. The Unwinding Hours – Child
10. Wintersleep – New Inheritors

11. Menomena – Dirty Cartoons
12. Get Well Soon – Seneca’s Silence
13. Interpol – Success
14. Oceansize – Oscar Acceptance Speech
15. Rocky Votolato – Fragments


Nico Scheidegger

Alben
01. Gayngs – Ralayted
Der verdiente Spitzenplatz für Relayted, ein Album von grandioser Durchschlagskraft.

02. Caribou – Swim
Dan Snaith und seine Art, aus dem gemütlichen Wohnzimmer einen Dancefloor zu machen.

03. Bodi Bill – Two in One
Vergnügliche Melancholie oder die Melancholie im Vergnügen.

04. Rita Indiana y los Misterios – El Juidero
Aufreibendes Merengue-Massaker einer dominikanischen Hünin.

05. Four Tet – There Is Love in You
Basel SBB, Donnerstag, 18.15 Uhr: du beobachtest die vorüberhastenden Seelen und spürst die Liebe in dir.

06. Mgmt – Congratulations
07. Arp -The Soft Wave
08. Autre Ne Veut – s/t
09. Connan Mockasin – Please Turn Me Into the Snat
10. Seu Jorge and Almaz – s/t
11. Jaga Jazzist – One-Armed Bandit
12. Michael Leonhart & The Avramina
7 – Seahorse and the Storyteller
13. Wildbirds and Peacedrums – Rivers
14. Cos/Mes Gozmez Land – Chaosexotica
15. Mock & Toof – Tuning Echoes
16. Cotton Jones – Tall Hours in the Glowstream
17. Soft Circle Shore – Obsessed
18. Family Fodder – Classical Music
19. Aeroplane – We Can’t Fly
20. Cibelle – Las Venus Resort Palace Hotel

 

Songs
01. Yellow Alex and the Feelings – I’m Gonna Make It on My Own
02. Wildbirds and Peacedrums – The Course
03. Peter and the Wolf – Nora
04. Ariel Pink’s Haunted Graffiti – Round and Round
05. Aeroplane – We Can’t Fly
06. Autre Ne Veut – Demoneyez
07. Caribou – Sun
08. Hot Chip – One Life Stand
09. Black Dub – I believe in You
10. LCD Soundsystem – Dance Yourself Clean


 

Robert Best

Alben

 

01. Kristof Schreuf – Bourgeois with Guitar

02. The Tallest Man on Earth – The Wild Hunt
03. Tocotronic- Schall und Wahn
04. Beck – Record Club
05. The Soft Pack – The Soft Pack
06. The Thermals – Personal Life
07. Dum Dum Girls – I Will Be
08. Good Shoes – No Hope, No Future
09. Twin Shadow – Forget
10. Motorpsycho – Heavy Metal Fruit
11. Jaga Jazzist – One-armed Bandit
12. Built to Spill – There Is No Enemy
13. Scissor Sisters – Night Work
14. Kommando Sonne-Nmilch – Pfingsten
15. The Melvins – The Bride Screamed Murder

 

Songs

01. Nerds on Prom Night – Out of here
02. The Soft Pack – Answer to Yourself
03. Chain and the Gang – (I’ve got) Privilege
04. Scissor Sisters – Any Which Way
05. Belle and Sebastian – I Want the World to Stop
06. Dead Weather – Gasoline
07. Dag for Dag – I am the Assassin
08. Erykah Badu – 20 Feet Tall
09. Anika – No One’s There
10. Grinderman – Kitchenette
11. These New Puritans – We Want War
12. Cursor Miner – The Golem of Bogner Regis
13. Hans Unstern – Paris
14. Menomena – Oh Pretty Boy, You’re Such a big Boy
15. Crystal Castles feat. Robert Smith – Not in Love

 


 

TheNoise

Viel gehört, oft gefreut, selten über alle Maßen begeistert gewesen — vielleicht liegt mein vergleichsweise verhaltenes Resümee des Musikjahrs 2010 aber nicht an den Künstlern und ihren Veröffentlichungen. Denn fürn meine persönliche Entdeckung des Jahres hätte ich nicht nach Iran reisen müssen. Dass Parvaz Homay auf Europa-Tournee war, habe ich erst nach meiner Rückkehr gemerkt. Wo habe ich noch in die falsche Richtung geschaut?

Hier die Top 10 des Jahres 2010, die aus meinem Blickfeld in bester Erinnerung sind:

01. Ana Moura – Leva-Me Aos Fados
Die portugiesische Sängerin gehört zu den jüngeren Fado-Interpretinnen. Trotzdem liegen ihr modernistische Experimente fern. Sie bringt den Fado schlicht und auch ohne theatralisch-übertriebenes Pathos überausausdrucksstark.

02. Violons Barbares – Violons Barbares
Die Musik des Trios wurzelt in der Mongolei und in Bulgarien, sie ist gleichermaßen ungestüm und artifiziell, feinsinnig und roh.

03. Nufa – Das Wetter ist schön heute
Nufa sind Deutschpop à la Hamburger Schule, sie sind Indie und Krautrock. Die oft anheimelnden, durchweg langen Stücke der ursprünglich aus Ulm stammenden Gruppe wirken einfach, sind aber wirkungsvoll arrangiert. Nufa scheuen sich nicht vor Einfachheit und spielen versiert mit Brüchen.

04. The Bulgarian Voices
Angelite/Huun-Huur-Tu/ Moscow Art Trio – Legend
Diese bis auf wenige Ausnahmen äußerst langsame, getragene Musik wirkt wie über Jahrhunderte gewachsen, eingedampft auf ihre magische Essenz – ein intensives Hörerlebnis mit glockenheller Polyphonie und gutturalem Obertongesang.

05. Lionel Hampton Orchestra – Mustermesse Basel 1953
Der grossartige Swing-Vibraphonist auf seiner ersten Europatournee. Mit dabei einige junge Musiker, die für einen modernen Klang sorgten (Monk Montgomery etwa war einer der erste E-Bassisten) und später nicht nur den Jazz modernisieren sollten: Trompeter Quincy Jones produzierte Michael Jacksons wegweisende Alben „Off The Wall“, „Thriller“ und „Bad“.

06. Murder – Gospel of Man
07. Natacha Atlas – Mounqaliba
08. Angelique Kidjo – Oyo
09. Them Crooked Vultures – Them Crooked Vultures
10. 1. Wiener Heimorgelorchester – Es wird schön gewesen sein

 


 

Sophie Müller

Alben
01. Kapoolas – Cut Down Trees (We Need an Ark)
Diese vier Basler haben einfach mein Herz erobert mit ihrer Musik. Die Apokalypse kann kommen, wir sind bereit. Übrigens auch live zu empfehlen!

02. Klaxons – Surfing the Void
Ein Drogentrip in Musik übersetzt, chaotisch und düster.

03. Timid Tiger – Timid Tiger and the Electric Island
Dancefloor is calling, baby!

04. Local Natives – Gorilla Manor
Okay, ich weiss, theoretisch ist diese Platte 2009 erschienen. Aber Ende 2009. Und ich hab die CD erst dieses Jahr auf dem
Pully For Noise gekauft, also zählt das sowieso nicht. Local Natives trommeln und reissen einen mit.

05. The Foals – Total Life Forever
Mann, habe ich lange gebraucht um die Foals für mich zu entdecken. Vielschichtiger, dunkler Rock, passend für den Winter.

06. Sufjan Stevens – The Age of Adz
07. Two Door Cinema Club – Tourist History
08. Elliott Smith – An Introduction to Elliott Smith
09. The Dead Weather – Sea of Cowards
10. Sheila She Loves You – Esztergom
11. Of Montreal – False Priest
12. Gorillaz – Plastic Beach
13. Jónsi – Go
14. Owen Pallett – Heartland
15. Vampire Weekend – Contra

 

Songs:
01. Kapoolas – Soma
Die Gitarren-Explosion in der zweiten Hälfte. Ich geh jedesmal ab.
02. Breakbot – Baby I’m Yours
Das ultimative guilty pleasure des Jahres. Ed Banger Records meets 80s, mit einem wunderbaren Videoclip.

03. Everything Everything – MY KZ, UR BF
Es fängt ganz harmlos an und dreht dann auf liebenswerte Art und Weise durch.

04. Tame Impala – Solitude Is Bliss
Weckt und wirft gute Laune nach. Mit einem Instrumentalsolo erster Klasse.

05. Casa Castile – Lights, Flashes
Ruhig und weit entfernt. Zum Teil mehrstimmig, zum Teil verstimmt. Und einfach schön.

6. Maps & Atlases – Solid Ground
7. Chinese Man – Jumping in Havana
8. Egyptian Hiphop – Middle Name Period
9. Scattered Trees – Four Days Straight
10. MGMT – Brian Eno
11. Ra Ra Riot – Boy
12. Bonaparte – Boycott Everything
13. Teenagers In Tokyo – Peter Pan
14. Maximum Balloon – Groove Me
15. Delphic – Doubt

 


Fabian Merlo

Alben

01. Hocus Pocus – 16 Pièces
Die perfekte Symbiose aus Rap, Soul, Funk und Jazz. Besser sind sie nur noch live.

02. Janelle Monáe– Archandroid
Keine Ahnung wie man ihre Musik überhaupt beschreiben soll. Vereinfacht gesagt ist dieses Album wohl einfach der Beweis, dass
Popmusik eben doch kreativ sein kann.

03. Kanye West – My Beautiful Dark Twisted Fantasy
Der Grössenwahn von Mr. West manifestiert sich in epischen Songs, die den Spagat zwischen massentauglich und trotzdem musikalisch spannend traumwandlerisch sicher schaffen.

04. Baze – D’Party Isch Vrbi
Wer in dem Alter ist, in dem man eigentlich erwachsen sein müsste, fühlt dieses Album einfach.

05. Black Milk – Album of the Year
Unglaublich dicke Beats in bester Detroit-Manier darunter mit „Deadly Medley“ und „Closed Chapter“ zwei der meiner Meinung nach
besten Rap-Songs des Jahres.

06. Ben L’Oncle Soul – Ben L’Oncle Soul
Wer es schafft, aus „Seven Nation Army“ einen Song zu basteln, der zum Tanzen und nicht zum Mitgrölen animiert, hat den Platz in
der Bestenliste schon alleine deswegen verdient!

07. Dabu Fantastic – Discochugle
Die Jungs von Dabu Fantastic haben ihren eigenen Stil gefunden und ihn auf diesem Album weiter verfeinert. „Discochugle“ lädt zum Tanzen, Schmunzeln aber auch zum Nachdenken ein.

08. Big Boi – Sir Lucious Left Foot… The Son of Chico Dusty
Mehrfach verschoben, aber das Warten hat sich absolut gelohnt. Auch ohne Andre3000 hat das einfach das gewisse Etwas.

09. Statik Selektah – 100 Proof – The Hangover
Auch auf seinem dritten Album gelingt es Produzent Statik Selektah traditionellen Rap zu fabrizieren, der trotzdem nicht altbacken klingt. Natürlich wie immer mit einer sehr illusteren Gästeschar.

10. Shad – TSOL
Wer der Meinung ist, im HipHop gäbe es nur sinnentleerte Lyrics, dem sei dieses Album des Kanadiers Shad wärmstens empfohlen. Sehr gelungene Mischung aus humorvoll, selbstironisch und nachdenklich.

11. Tom Caruana – Presents: Wu-Tang vs. The Beatles (Enter the Magical Mystical Chamber)
Ob der Wu-Tang Clan so etwas wie die Beatles des HipHops sind, sei dahingestellt. Die Fusion aus Shaolin-Raps und Beatles-Samples funktioniert auf alle Fälle vorzüglich.

12. Steff la Cheffe – Bittersüessi Pille
Das „Meitschi vom Breitsch“ ist zwar ein wenig zu everybody’s darling verkommen, dabei darf man nicht vergessen, dass ihr Debü einfach verflucht gute Musik bietet und mit „Wo Bisch?“ auch ein waschechter Hit dabei ist.

13. The Roots – How I Got Over
Beim ersten Durchhören etwas eintönig, schlussendlich bleibt aber die eiserne Regel bestehen: Es gibt kein schlechtes Roots Album

14. Celph Titled & Buckwild – Nineteen Ninety Now
Celph Titled gehört schon länger zu meinen Favoriten und wenn er seine kranken Lyrics über alte Perlen aus Buckwilds Beatarchiv legen darf, macht das einfach nur Spass.

15. Tinguely dä Chnächt – Bar
Wer denkt, Zürich sei nur eine kühle Bankenmetropole, sollte den übertrieben wortgewandten Raps von Tinguely lauschen.

 


Severin Kolb

Alben
01. Beach House – Teen Dream
02. Ariel Pink´s Haunted Graffiti – Before Today
03. Tame Impala – Innerspeaker
04. The National – High Violet
05. Lower Dens – Twin-Hand Movement
06. Sufjan Stevens – The Age of Adz
07. Gil Scott-Heron – I´m New Here
08. The Tallest Man on Earth – The Wild Hunt
09. Deerhunter – Halcyon Digest
10. The Wave Pictures – Susan Rode the Cyclone
11. Zach Miskin – For Your Safety
12. Sleigh Bells – Treats
13. Perfume Genius – Learning
14. Sharon Van Etten – Epic
15. Kvelertak – Kvelertak

Songs:
01. The National: „Bloodbuzz Ohio“
02. Ariel Pink´s Haunted Graffiti: „Round and Round“
03. Die Antwoord: „Enter the Ninja“
04. Cats on Fire: „The Borders of this Land“
05. Tame Impala: „Runaway, Houses, City, Clouds“
06. Health: „USA Boys“
07. Los Augustines: „Book of James“
08. Yeasayer: „Ambling Alp“
09. Baaba Maal: „Television“
10. Frankie Rose & The Outs: „Little Brown Haired Girls“
11. Ceremony: „Never make you cry“
12. Animal Magic Tricks: „Pinkening“
13. Grinderman: „Palaces of Montezuma“
14. Gorillaz: „On Melancholy Hill“
15. Parenthetical Girls: „Evelyn McHale“