Exit Music
best.music Januar 2012
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best.music Januar 2012

Erstellt am: 30.01.2012
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Erstellt am: 30.01.2012   Autor:

Specials

Songs, die unser Team in den letzten Wochen in Trab gehalten haben. Heute unter anderem mit traurigen Skiern, Barprügeleien, einem wahnsinnigen Kapitän und sonstigen Schönheiten, alt wie neu!

Marsimoto – Ein trauriges paar Ski (2011)
Eine der berührendsten Seiten an Kindern ist, dass sie so mitfühlsam gegenüber Tieren und sogar unbelebten Gegenständen sein können. Später wachsen die meisten auf und werden gefühlsroh. Oder sie kiffen wie blöd, leben in Green Berlin und machen Tracks über traurige Skier, frierende Pinguine und Beckhams Kinder.
https://www.youtube.com/watch?v=lfw30mbS9xg

Theo Bleckmann – Running Up That Hill (Kate Bush Cover) (Live-Version 2010; Album-Version 2011)
Der liebenswürdige junge Herr, der sich für die Stimmen der Aliens in Men in Black verantwortlich zeigt (kein Witz!), hat sich über Jahre hinweg intensiv mit der Musik der Exzentrikerin Kate Bush beschäftigt. Das Resultat klingt kein bisschen klingonisch, wenn auch ausserirdisch schön.

Traffic Sound – Meshkalina (1968)
Heilkräuter der Inkas führten zu diesem psychedelisch vernebelten Wüstenjam.

The Monsters – Blow Um Mau Mau (2011)
Tja, wer sich mit den Falschen anlegt… (a.k.a. schweizerisches Sixtie-Revival Nr. 1)

The Monofones – Feel Alright (2009)
Was macht eigentlich Meg White? Sie trifft die Blues Brothers und kann plötzlich singen (a.k.a. schweizerisches Sixtie-Revival Nr. 2)

Steve Hauschildt – Polyhymnia (auf Tragedy & Geometry, 2011)
Gestapelte Synthesizerflächen wabern untereinander und nebeneinander irgendwo zwischen Tim Hecker und Oneohtrix Point Never.

Aldona – (?)
Keine Ahnung, wie der Song heisst… Hörenswert ist er aber allemal. Es handelt sich dabei um die Band der Polin Aldona Nowowiejska, die ihren Sitz in Paris hat. Das hört man der Musik auch gut an. Slawisch geprägter Folk trifft auf die gute alte Musette.

Ann Sexton – You’re Losing Me (1973)
Nicht nur Aretha konnte singen wie eine Göttin…

Nevermore – Born (2005)
Nicht ganz alle in Seattle verfielen in den frühen Neunziger den Holzfällerhemden. Einige verfielen direkt Satan…

Nekromantix – Horny in a Hearse (2011)
Im Jahr 2009, in dem Lux Interior von den Cramps starb, mussten die Dänen von Nekromantix einen Posten wegen eines Todesfalles neu besetzen. Die neu eingestellte Schlagzeugerin nennt sich Lux. Das Vermächtnis geht also weiter… (und Elvis lebt…)

Joe Bataan – Ordinary Guy (1975)
New York, Schmelztiegel der Kulturen… (Wen’s interessiert: Baatans Tochter gewann den Nachwuchswettbewerb der Pussycat Dolls)

Delilahs – Melting Gaze (2012)
Wie war das noch einmal mit den Delilahs und ihrem Manager?
Sie scheinen das Debakel gut überstanden zu haben und melden 2012 Anspruch auf den Thron des schweizerischen Pop-Rocks (der im Moment ziemlich vakant sein dürfte…)

Ella Fitzgerald – They can’t take that away from me (1965)
Gibt es schönere Lieder über die holprige Strasse der Liebe als dieses?

Sleep – Dragonaut (1992)
Wer wissen will, was vor Om, Shrinebuilder und High On Fire war. Und auch vor den Queens of the Stone Age…

Weekend Nachos – Worthless (2011)
… und was danach…

Juanesco Y Su Combo – Vacilando Can Ayahuesca (60er-Jahre oder 70er-Jahre)
Schöne junge Frauen gibt es nicht nur in Videos von Snoop Dogg und 50 Cent. Wahrscheinlich in der Nähe des Summer of Love anzusiedeln…
https://www.youtube.com/watch?v=WBzXNp48kQ0

The Burden Remains, Towards the Abyss (2011)
Eins ist sicher. Thrash-Metal ist unauslöschlich, auch wenn immer mal wieder jemand etwas anderes behauptet. Hier ist der aktuelle Beweis.
Das Album gibt es im Austausch für eine e-Mail-Adresse umsonst hier

Jordi Savall – Captain Tobias Hume: Death (1605/2004)
Die brodelnde See, ein Schiff und seine geliebte Gambe. Mehr brauchte Captain Tobias Hume nicht, um diese eindrücklichen Miniaturen, die die menschliche Existenz in ihrer Tiefe erfassen, zu schaffen.
Eine kleine Würdigung der Sängerin Montserrat Figuerras, die im letzten Jahr verstarb, gespielt von ihrem Ehemann Jordi Savall.

Emeli Sande – Heaven