Exit Music
Interview mit Shearwater

Interview mit Shearwater

Erstellt am: 13.03.2010
Autor:
Erstellt am: 13.03.2010   Autor:

Interviews

von Anja Kohlbrenner

Anlässlich des Konzertes von Shearwater am 4. März im Nouveau Monde in
Fribourg konnte ich mich vor und nach dem Soundcheck ein bisschen mit
dem Frontman Jonathan Meiburg unterhalten. Der auf den ersten Blick
eher etwas schüchtern wirkende Singer/Songwriter und passionierte
Ornithologe hat sich von einer äusserst offenen und aufgeschlossenen
Seite gezeigt. Für exitmusic hat uns der sympathische Texaner einen
kleinen Einblick in seine Welt gewährt. Hier also das Interview, an de
sicherlich auch der Schweizerische Vogel-Beobachter Verband und die
Leser vom National Geographic ihre helle Freude hätten.

Hallo Jonathan,  ich möchte dir ganz herzlich danken, dass du dir  für ein Interview mit exitmusic Zeit nimmst.
Jonathan: Gerne doch.

Also ich bin wirklich kein Freund von allzu durchorganisierten Sachen. Habe hier ein paar Stichworte notiert. Also lass uns die ganze Sache mal spontan angehen und sehen was rauskommt.
Jonathan: Kein Problem ( lacht ).

Das ist nicht das erste Mal, dass die Band hier in der Schweiz spielt, richtig?
Jonathan: Nein, wir waren schon letztes Jahr hier und haben an verschiedenen Orten gespielt, in Lausanne und Luzern. Aber es ist das erste Mal in Genf und hier in Fribourg. Und natürlich auch das erste Mal mit unserem neuen Album.

Habt ihr auch Zeit euch die Orte anzuschauen und ein bisschen Sightseeing zu machen, wenn Ihr auf Tour seid?
Jonathan: Nein, nicht wirklich. Gestern zum Beispiel sind wir von München hierher gefahren, das hat ganz schön lange gedauert. Da bleibt meistens einfach keine Zeit mehr. Heute allerdings konnte ich ein bisschen in Genf spazieren gehen. Dort wo der Fluss in den See fliesst hatte es jede Menge Vögel. War mit David (David Thomas Broughton) dort, der mit uns auf Tour ist. Haben uns da ein bisschen zusammen die Vögel angesehen und die kurze Zeit dort genossen. Aber das ist eher die Seltenheit, dass wir auch Zeit für uns selbst haben, um wirklich raus zu gehen

Das ist aber wirklich schade, denn hier in Europa hat es wirklich jede Menge schöne Orte und Plätze.
Jonathan: Ja, wir kommen auch wirklich gerne her.

Sag mal, wie ist eigentlich so das Leben on tour?
Jonathan: Es ist eigenartig. Es ist irgendwie so eine Art Zeitreise. Wenn du zurück nach Hause gehst, hast du für dich das Gefühl,  als wäre viel mehr Zeit vergangen, als für deine Freunde die da geblieben sind.  Dann fühlen sich drei Wochen, die du weg warst, mal schnell wie ein Jahr an. Das  Leben Zuhause geht dort einfach weiter.

Kann mir vorstellen, dass diese Umherreiserei in der Weltgeschichte nicht immer einfach ist.
Ja, das ist schon so, aber es die Shows machen auch jede Menge Spass und wir geniessen es, die neuen Songs zu spielen.

Euer neues Album „The Golden Archipelago“ ist wirklich bemerkenswert, sehr vielschichtig. Woher  kommen all diese Ideen und die Inspiration für die Songs?
Jonathan: Woher die Inspiration kommt? Hm, das ist schwierig zu sagen. Normalerweise habe ich zuerst Melodien im Kopf und dann ein paar Worte. Danach arbeiten wir Schritt für Schritt an den Songs, bis ich dann irgendwie das Gefühl habe zu sehen,  um was es  sich bei den Songs handeln sollte. Und wenn wir Songs zu Ende bringen, fange ich an zu schauen, wie es in das Gesamtbild passt. Es fühlt sich für mich sozusagen an, als ob sich das Album Stück für Stück enthüllt.

Wann kommen dir denn für gewöhnlich diese Melodien? Unter der Dusche, oder beim Autofahren?
Jonathan:  Sehr oft, wenn du nicht daran denkst, zum Beispiel wenn du morgens aufwachst oder mit dem Hund spazieren gehst, weisst du, in solchen Momenten. Es ist wie eine Nachricht von deinem Unterbewusstsein und du musst versuchen, sie  zu greifen, sie  festzuhalten und dann sehen, ob du etwas daraus machen kannst.

Ja, ich glaube, wenn du wirklich versucht dich anzustrengen und dich zu sehr darauf fokussierst etwas Neues hervorzubringen, kommt es nicht wirklich, oder auf jeden Fall nicht in der Form wie man es gerne hätte.
Jonathan: Ja, du musst irgendwie versuchen deine Fähigkeit darauf einzustellen, auf diese Dinge zu hören. Ich arbeite auch immer noch daran. Jordan und Kevin schreiben irgendwie immer neue Melodien und Musik, sogar noch mehr wenn wir auf Tour sind, was mich sehr erstaunt, da ich Mühe damit habe, etwas zu schreiben, wenn wir unterwegs sind.

Die letzten Jahre warst du ja ganz schön fleissig mit Shearwater. Seit 2001 habt ihr insgesamt sechs Alben (und eine EP) rausgebracht. Das ist wirklich erstaunlich!
Jonathan: Gut, mit der Zeit sammelt sich da schon so einiges an. Aber für mich ist die Band wie sie heute ist, erst bei „Palo Santo“ entstanden. Wir spielen auch keine Songs die älter sind als dieses Album. Es fühlt sich für mich so an, als hätte die eigentliche Band erst seit da an wirklich angefangen, und alles andere vorher war nur so eine Art Training und Lernen wie man ein Album macht.

Also war „Palo Santo“ für dich sozusagen euer Debut?
Jonathan:  Ja genau, so fühlt es sich für mich an. Viele Leute haben einfach in der Situation den Namen der Band geändert, aber wir haben das nicht getan.

Ihr habt 2007 euer Label gewechselt, von Misra zu Matador. Wie ist es eigentlich  dazu gekommen?

Jonathan: Misra ist eingegangen, also sind wir plötzlich ohne Label dagestanden und waren auf der Suche nach einem eeuen. Ich hab dann Gerard, dem Matador gehört, eine Mail geschrieben, und es kam so, dass sie genau zu der Zeit auf der Suche nach Bands waren.  Sie haben sich unser damals neues Album angehört, und mochten es. So haben wir also angefangen mit denen zu arbeiten. Das war  wirklich grossartig. Ich war begeistert, da Matador ein wundervolles Label ist und ich glücklich war, mit ihnen arbeiten zu dürfen.

Du  warst doch bei Okkervil River am Klavier und an der Orgel, und hast die Band 2008 verlassen. Wie kam das?
Jonathan: Ich konnte einfach nicht alles zur selben Zeit tun,  bei Okkervil River und Shearwater gleichzeitig sein. Ich wollte das mit Shearwater durchziehen. Beides war einfach zu viel und die Zeitpläne für die Konzerte und Touren haben einfach nicht gepasst. Ich war acht Jahre bei Okkervil River, das war eine lange Zeit. Ich meine, ich war stolz auf das, was ich bis dahin erreicht hatte, aber ich wollte einfach etwas anderes tun.

Wann hast du eigentlich bemerkt, dass du selber etwas machen willst, also selber die Songs schreiben und auch singen, nicht nur bloss am Klavier sein?
Jonathan: Also ich hatte das schon eine längere  getan, und irgendwie hab ich dann auch immer wie mehr  Vertrauen gewonnen, in das was ich tue. Ich glaube so 2005, 2006 hat das angefangen. Das kam also nicht alles auf einmal so von heute auf morgen, das kam eher schrittweise.

Also, ich habe gesehen, dass du neben der Musik auch noch jede Menge andere Sachen in deinem Leben gemacht hast. Du hast anscheinen vor ein paar Jahren ein Stipendium gekriegt um  „Das tägliche Leben in abgeschiedenen menschlichen Gemeinschaften“ zu studieren. Das klingt ja recht interessant.

Jonathan:  Ja, das hat irgendwie alles für mich geändert. Ich habe mehr oder weniger bis dahin mein ganzes Leben in den südöstlichen Staaten verbracht. Es war komisch plötzlich um die ganze Welt zu reisen, zu diesen abgelegen Orten. Meine armen Eltern mussten mich in dieses Flugzeug nach Argentinien stecken als ich gerade einundzwanzig war und mich mit einem „Goodbye, man sieht sich irgendwann wieder“  ziehen lassen. Und so ist es auch gekommen, dass ich mich für Vögel und Inseln interessiere, denn die meisten Orte an denen ich war, waren Inseln. Die Leute, die dort gelebt haben, und auch die ganzen Pflanzen und Tiere waren unglaublich faszinierend. Ich hätte mir nie auch nur vorstellen können, dass solche Orte überhaupt existieren.

Du warst also ein ganzes Jahr lang weg, warst auf den Falkland Inseln, Terra del Fuego, in einer Aborigine Siedlung in Australien, den Chatham Inseln in Neuseeland und bei einer Inuit Siedlung auf Baffin Island in Kanada, ist das richtig?
Jonathan:  Ja, genau

Das ist ja abgefahren. Da warst du nun dein ganzes Leben nur in den Staaten, kehrst dann der Gesellschaft den Rücken und reist sozusagen ans Ende der Welt.  Wie hast du dich gefühlt, so das erste Mal weit weg von allem Bekannten, an diesen abgelegenen und fast menschenleeren Orten?
Jonathan: Also das ist war ein wirklich aussergewöhnliches Erlebnis für mich, vor allem da ich doch auch erst einundzwanzig war. Am Anfang war ich einfach nur überwältigt und erstaunt, und auch sehr müde. Ja und dann ich hab versucht so viele Fotos wie möglich zu machen und alles aufzuschreiben, so dass ich dann auch später mehr oder weniger darüber nachdenken konnte, wenn ich dann dazu im Stande wäre, das alles analysieren zu können. Weisst du, die Dinge passieren einfach so schnell und es ist hart das alles zu verarbeiten. Ja, und das ist auch, was ich immer noch mache, mit dieser Platte. Zum Beispiel sind einige der Bilder vom Booklet von „The Golden Archipelago“ von den Inseln.

Wie war das so nach einem  Jahr Abgeschiedenheit wieder zurück in eine Grossstadt wie Austin, Texas zu gehen?
Es hat sich sehr komisch angefühlt.  Am Anfang war ich total deprimiert, weil ich all diese Dinge vorher nie gesehen habe. Du versuchst es dann irgendwie zu verarbeiten und mit dieser Erfahrung auch etwas herauszuholen und entstehen zu lassen. Aber ja, ich hab mich für eine Weile ziemlich verloren gefühlt. Aber dann habe  ich angefangen, mehr  nachzuforschen und zu lernen, da ich mehr über die Orte und die Tiere die ich gesehen habe, wissen wollte. Zur gleichen Zeit hab ich auch wieder Musik gemacht.

Wie hat eigentlich deine Leidenschaft für Vögel angefangen?
Jonathan: Das war in dem Jahr, als ich auf den Falkland Inseln war. Dort habe ich diesen Ornithologen getroffen. Er war auf der Suche nach einem Assistenten für eine Studie über diese komischen, fast falkenähnlichen Vögel, die nur auf diesen Inseln und auf einigen von Terra del Fuego leben. Dieser Vogel verhält sich eher wie eine Krähe, ist sehr schlau, neugierig und sozial. Also sind wir zu diesen Inseln wo sie leben gegangen, und haben überall Nester gezählt.  Ja, und so ist es gekommen, dass ich mich total in sie verliebt habe und auch in die ganze Spezies der Vögel, und in die ganzen Pinguine und Albatrosse. Es ist einfach unglaublich. Durch das alles habe ich mich sozusagen für die Welt der Vögel geöffnet und angefangen, das zu studieren. Habe meine Diplomarbeit in Texas über diese Spezies geschrieben.

Also, wie heisst er genau, dein Lieblingsvogel?
Jonathan: Der Striated Caracara.

Oops, das musst du mir aufschreiben.
Jonathan: Kein Problem (lacht).

Du kannst mir den Vogel natürlich auch zeichnen, wenn du willst.
Jonathan: Nein, das wäre keine so gute Idee, kann nicht wirklich zeichnen (lacht).

Deine Zeit auf den Inseln hat also dein Songwriting enorm beeinflusst.
Jonathan:  Ja, besonders für dieses neue Album. Es für mich wichtig zu sagen, dass mir einerseits zwar all diese konzeptionellen Strukturen für das Album, selber total Spass gemacht haben, aber zugleich die Musik sehr wichtig ist, die wir alle zusammen machen. Ich meine, das bin nicht nur ich der das macht. Und niemand hört sich ein Album und sagt „Wow, ich liebe einfach dieses Konzept“. Du magst die Musik, oder du magst sie nicht. Und das ist etwas wo bei uns jeder seine Sache beisteuert. Kevin zum Beispiel arrangiert die Streicher, wir arbeiten also alle zusammen an den Arrangements.

Ja, das stimmt. Schliesslich kommt es auf die Musik drauf an, die ihr alle zusammen macht und nicht um das Drumherum.
Was machst du eigentlich um zu relaxen und um die Batterien wieder aufzuladen?  Meditation, Wandern, mit dem Hund rausgehen?

Jonathan: Also ich liebe es mit meinem Hund raus zu gehen oder eben Vögel zu beobachten. Das ist sehr entspannend, du schaust dir einfache diese andere Kreatur an, die ihr eigenes Leben komplett unabhängig von dir lebt, nicht über dich nachdenkt. Du teilst für einen Moment  ihre Welt während du sie beobachtest und du beeinflusst oder schädigst sie nicht, also auf jeden Fall nicht in einem grossen Ausmass.

Aber Briefmarken sammeln oder Rosen züchten tust du nicht, oder?

Nein nein, das ist nichts für mich. Aber allgemein glaube ich, dass das wichtigste Element bei all den Dingen nicht so sehr das Sammeln von irgendwelchen Sachen, irgendwelchen Arten oder Spezies ist – obwohl das sicherlich Spass machen kann – sondern das Geniessen des anderen Wesens, nur seines blossen Seins wegen. Bloss der Fakt, dass es IST, und dieses grosse Vergnügen und die Freude, die du daraus schöpfen kannst. Es zieht dich aus dir selbst raus. Weisst du was ich meine? Es erinnert dich daran, dass die ganze Welt nicht nur aus dir selber besteht, dass sich nicht alles nur um dich dreht. Denn das ist genau das, was die meisten von uns denken und sind.

Ja, weiss genau was du meinst…
(Also an dieser Stelle musste so einiges gekürzt werden, denn so interessant die Erörterung dieser existentiellen Fragen und die ornithologisch angehauchten Abschweifungen für mich auch waren,  hätte es den Rahmen eines Interviews  um ein Vielfaches gesprengt…)
Spielst du eigentlich neben dem Klavier und der Gitarre auch noch ein anderes Instrument?

Jonathan: Ich hab auch ein bisschen Banjo gespielt, aber nicht wirklich gut. Wir haben es auf einigen Platten gebraucht, aber ich fand, wenn du Banjo spielst, wirst du automatisch als Folk Band abgestempelt. Das macht mich verrückt, weil wir ganz und gar keine Folk Band sind. Ich hab also aufgehört zu spielen, weil ich das einfach satt hatte. (lacht)

Du kennst doch sicher Iron & Wine? Anfangs hatte Sam Beam auch immer und überall das Banjo dabei und dann allmählich immer wie weniger. Der hatte sicher auch langsam aber sicher die Nase voll von dem Ding.
Jonathan: Ja. Das ist wirklich zu schade, denn das Instrument klingt wirklich gut. Aber die Leute haben einfach diese starke Art von sozialen und emotionalen Assoziationen, ja, und das kann dir dann im Weg stehen. Na ja, wer weiss, vielleicht werden ja das Banjo und ich eines Tages wieder Freunde. Aber momentan bleibt es in seiner Ecke.

Ja, weisst du, du könntest doch einfach ins Fernsehen gehen, und dich öffentlich dafür einsetzen, dass das Banjo endlich akzeptiert und für das anerkannt wird, was es wirklich ist. So nach dem Motto „Rettet das Banjo“.

Jonathan: Nein, nein, ich lasse jemand anderes das Banjo retten. (lacht)

Als ich erfahren habe, dass ich ein Interview mit euch machen darf, hab ich mir als aller erstes die ganzen Lyrics ausgedruckt, und ich muss sagen, ich war sehr überrascht. Die Lyrics sind wirklich sehr poetisch und bewegend. Wunderschön und traurig zur gleichen Zeit.
Jonathan: Oh danke. Ich verbringe viel Zeit damit und  arbeite daran. Sie sind ein wichtiger Teil, aber die Lyrics kommen beim Album immer zuletzt, werden für gewöhnlich erst in letzter Minute fertig.

Hast du jemals daran gedacht ein Buch zu schreiben?

Jonathan: Ja, aber ich bin mir nicht so ganz sicher über was das es sein würde. Ich arbeite immer noch daran, das herauszufinden. Einiges konnte ich aber schon verwirklichen indem wir dieses 75 seitige Dossier machten, das wir zusammen mit  dem neuen Album herausgebracht haben.  Bei der anderen Auflage der CD ist es ein über 50 seitiges Booklet.  Das war für mich irgendwie eine Art ein Buch zu machen, das hat mir sehr gefallen.

Also du solltest dir wirklich mal überlegen ein Buch zu schreiben, ich finde, dass du jede Menge Talent dazu hättest. 
Jonathan: Dankeschön. Ja, sollte ich. Irgendwann mal. (lacht)

Welche Projekte haben Shearwater in naher Zukunft?

Jonathan: Ich weiss nicht genau, denke momentan über neue Songs nach. Ich glaube, es wird allerdings noch seine Zeit dauern, um diese Ideen auch auszubauen. Wenn ich dann wieder für ein paar Wochen zu Hause bin, habe ich dann auch Zeit an neuem Material für die Band zu arbeiten. Ja, ausserdem will ich versuchen, ein paar Bücher zu lesen. Normalerweise ist es nicht das Tourleben  oder die Teilnahme im Musikbusiness das, was mir Inspiration gibt. Das ist das eher Gegenteil von Inspiration. Die Dinge, die mich wirklich inspirieren, kommen von ausserhalb dieser Musikwelt…

Shearwater haben an diesem Abend wie erwartet ein absolut  wunderschönes, packendes und emotionsreiches  Konzert gegeben, das für reichlich Gänsehaut gesorgt hat. Die Chemie der Band hat einfach gestimmt. Das hat man gehört, gesehen und auch gefühlt…

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